„Die Geburt des neuen Stadtteils Tabakfabrik steht unmittelbar bevor“ titelt dieser Beitrag der Tabakfabrik Linz Homepage. Ich frage mich, ob die Benennung eines Innenhofs mit “Peter-Behrens-Platz” ausreicht, um einen Stadtteil zu begründen oder diese Begründung auch nur zu befördern.
Da wird offenbar doch mehr als blauäugig gearbeitet - oder aber die Linzer Bevölkerung als naiv eingeschätzt.
I like to explore some ideas in relation to my experience of living and working in and around Manchester for the last 15 years or so - and also of finding myself reflecting upon ideas about culture and art and cities and change in relation to Linz. And doing this in a very concrete way - that is using and reflecting upon Linz - the cultural institutions - the cultural strategy - the bid and aspirations contained in the plans for the forthcoming Capital of Culture in 2009; and also in a indirect way - as if from a point of view of looking at Manchester / and Linz from the outside - and consider its place and how it may be perceived.
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“Die Stadt Linz schreibt mit dem Apps4Linz Preis, den ersten österreichischen Preis für Anwendungen aus, die auf öffentlichen Regierungs- und Verwaltungsdaten basieren. Nach Vorbild des amerikanischen Apps4Democracy Preises, werden Anwendungen gesucht, die Daten zum Nutzen der BürgerInnen aufbereiten. Insgesamt werden 9.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung gestellt.”
Link Kultur Newsletter, 23. Jan. 2012
In Summe EUR 9.000 Preisgeld auszuloben zeigt, wie wenig Ahnung die Auslober offenbar vom Aufwand und den Kosten einer professionellen Apps Entwicklung haben. Peinlich.
RUNNER UP AP421 – URBAN MONOLITH
Gian Luca Zoli (I), Alessandro Rampazzo (I), Marcello Galiotto (I), Nicola Montini (I), Marco Montagnini (I), Francesco Fusaro (I), architects/ Faenza
RUNNER UP HR120 – LINZERTUS
Julio De La Fuente (E), Natalia Gutierrez (E), architects/ Madrid
Contributors:
Paul-Rouven Denz (D), student in architecture
RUNNER UP PB143 – EIN ENSEMBLE IM PORTRÄT
Potocnik Lorenz (A) architect, urbanist; Sandra Gnigler (A), Wilhelm Gunar (A), architects/ Linz
Am 16. Dezember wird der EUROPAN Wettbewerb zur Tabakfabrik Linz entschieden.
In Linz ist derzeit eines der sehr strapazierten Schlagwörter: “kreativ”. Creative Region, Kreativwirtschaft in die Tabakfabrik Linz, Kreative in Linz, UNESCO City of Media Art (war mal als Linz Creative City im Gespräch) etc. pp. Sieht man sich an, wie die Herangehensweisen sind, dass ist das eher more of the same.
Seit etlichen Monaten gibt es die Creative.Region Linz und Oberösterreich GmbH, gewissermaßen das Pendant zum Wiener departure. Es hat allerdings ganz den Anschein, als wäre die GmbH ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und damit, EU Förderungen abzuholen. Womöglich wurde die GmbH gar nicht gegründet, um Unternehmen der Kreativwirtschaft zu unterstützen, sondern nur, um unter diesem Titel EU Subventionen abzuschöpfen und - wer weiß was damit zu tun …